Ime / Name
Križ »Barokni križ« / „barockes“ Kreuz
Adresa / Adresse
Vela Rudina
Lokacija / Position
Latitude: N 43,20140° Longitude: E 16,59635°
Visina / Höhe: 93 m
Katastarska čestica / Grundstücke
8953, 8956 (Stari Grad, Rudine)
Datum snimanja / Erfassungsdatum
11.10.2017 10:20:07
Informacije
O tome postoji legenda koju je šezdesetih godina ispričao djed Bortula Jierkina na ulici u Rudini:
Stupanj zaštite / Schutzstellung
–
Info
Dazu gibt es eine Legende, die in den 1960er Jahren von Bortul Jierkins Großvater auf der Straße in Rudina erzählt wurde:
Barba Ivon je bi veliški i snožan čovik. Bi je visok priko dvo mijetra. Puno je lavuro i niga bilo ničega stroh. Bije poštijen, kako i svi Rudinjani u ona doba. Jednega dneva iša je u Kabol , ubrat malo dorv za ložit na komin. Grije uon jednin uskin putičem. Visoka gomila na jednu i na drugu stronu. Grije i penso obo kugi, koja je u Paiz pokosila puno judih. Bilo ga je stroh da ne duojde u Rudinu i napode njegovu dicu, fameju, suside i druge Rudinjane. U Rudini još ni bilo bolesti.
Barba Ivon war ein großer und kräftiger Mann. Er war über zwei Meter groß. Er arbeitete viel, und nichts machte ihm Angst. Er war ein ehrlicher Mensch, so wie alle Rudinjani in jener Zeit. Eines Tages ging er nach Kabol, um etwas Holz zu holen, um es im Kamin zu verheizen. Er ging auf einem schmalen Pfad, links und rechts hohe Steinmauern. Er ging dahin und dachte an die Pest, die im Ort viele Menschen dahingerafft hatte. Er fürchtete, dass sie nicht nach Rudina kommen und seine Kinder, seine Familie, seine Nachbarn und die anderen Rudinjani befallen möge. In Rudina gab es damals noch keine Krankheit.
Grije uon, grije, grije i vidi na putu niko stvorijenje. Gledo, gledo i ne poznaje koje tuo. Grije bližje i vidi ženu, dalekih raskostrušenih vlos, vešta joj do tleha, povar vešte corni plašt isto do tleha, nosi kosu. Nokti veliški, zubi čorni , jazik čarnjen….. Malo se i pristraši. Kad je duoša bližje, govori ona njemu: „Dičeš Ivane?“
Er geht, geht und geht – und sieht auf dem Weg irgendein Wesen. Er schaut, schaut, doch erkennt nicht, was es ist. Er geht näher heran und sieht eine Frau, mit langem, zerzaustem Haar, das bis zum Boden reicht. Über dem Kleid trägt sie einen schwarzen Mantel, ebenfalls bis zum Boden. In der Hand hält sie eine Sense. Riesige Fingernägel, schwarze Zähne, eine geschwärzte Zunge… Ein wenig erschrak er doch. Als er näher kam, sprach sie zu ihm: „Wohin gehst du, Ivane?“
Ivon se inkanto i penso: „Kako ova zno kako se zovem a jo nju ne poznajem. Ovo stvorijenje ni iz ovega svita. Grijen ubrat malo dorv za naložit komin. Nison te nikad vidi? Kako znos kako se jo zoven?„ reče barba Ivon.
Ivon war verblüfft und dachte: „Wie kann die wissen, wie ich heiße, wenn ich sie nicht kenne? Dieses Wesen ist nicht von dieser Welt. Ich gehe etwas Holz holen, um den Kamin anzuzünden. Ich habe dich noch nie gesehen. Woher weißt du, wie ich heiße?“ sagte Barba Ivon.
„Jo son Kuga, grijen u Rudinu pokosit ono svita, kako son učinila i u Paiz.“
‚Ich bin die Pest. Ich gehe nach Rudina, um die Menschen zu holen, so wie ich es auch im Ort getan habe.‘
Barba Ivon je skoči. „A ne, niječeš , jo nedon“. Raširi je ruke i noge i sto nasrid puta. Poče je vikat: “Biž ča okle si i duošla. Ostav ti Rudinjane na miru.“
Barba Ivon sprang auf: ‚Oh nein, das wirst du nicht, ich lasse dich nicht durch!‘ Er breitete Arme und Beine aus und stellte sich mitten auf den Weg. Dann begann er zu rufen: ‚Verschwinde dorthin, woher du gekommen bist! Lass die Leute von Rudina in Ruhe!‘
Ona se provala provuč njemu među noge a uon je vaze jednu ogrizinu, gronu od smriča ča bode i poče je tuč i tirot. Tuka je i tiro do Smočiguzice i ona je skočila u muore i zaplivola pud Broča.
Sie versuchte, sich zwischen seinen Beinen hindurchzuschlängeln, aber er nahm einen dürren Ast, einen stacheligen Wacholderzweig, und begann, sie damit zu schlagen und zu vertreiben. Er schlug und trieb sie vor sich her bis zur Smočiguzica, und dort sprang sie ins Meer und schwamm in Richtung Broč davon.
Tornoje se barba Ivon doma, malo pri Vrotih od Kobla , čuje di niko tarči za njin i zove ga: „Ivane, Ivane!!!“ okriče se uon i vidi Marina di tarči za njin i viče: „Sve son vidi. Fola ti Ivane ča si sposi Rudinjane.“
Barba Ivon machte sich auf den Heimweg. Kurz vor dem Zugang nach Kabol hörte er plötzlich, wie jemand hinter ihm herläuft und ihn ruft: ‚Ivane, Ivane!‘ Er drehte sich um und sah Marin, wie er hinter ihm herlief und rief: „Ich habe alles gesehen. Danke dir, Ivane, dass du die Rudinjani gerettet hast.“
Ol tega doba, Ivanovu fameju su zvoli „ Gospodinovi“ a njegovu Rudinu – Gospodinova Rudina.
Seit jener Zeit nannte man Ivans Familie „die Gospodinovi“, und sein Rudina „Gospodinova Rudina“.
(Izvor / Quelle: Facebook, Stanislava Dulčić, Rudinska sličica)
Linkovi / Links
–
